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Sind diese beiden Voraussetzungen erfüllt, kommt es darauf an, wie das Gehege gestaltet ist: Die Kaninchen brauchen viel Auslauf (mindestens sechs Quadratmeter bei zwei bis drei Tieren) und Abwechslung, damit sie sich ausreichend bewegen und bei der Kälte nicht nur herumliegen. Da sie von Natur aus neugierig sind, können Sie z. B. mit gesammelten Fundstücken aus dem Wald (Zweige, Rinden, Wurzeln) immer mal wieder für Abwechslung sorgen.
Das sollten Sie bei der Außenhaltung über Winter noch beachten:
• Ihre Tiere benötigen Schutz gegen Zugluft, Feuchtigkeit und Nässe; das gilt nicht nur für den Stall, auch das Gehege selbst sollten Sie an sehr zugigen Stellen mit einer Holzwand oder Plexiglas einrahmen.
• Der Stall oder die Häuser, in die sich die Kaninchen zurückziehen können, müssen wetterfest isoliert sein. Wichtig: Über den Boden darf keine Feuchtigkeit hereinziehen!
• Staffieren Sie den Stall bzw. alle Kaninchenhäuser reichlich mit Stroh und Heu aus. Das darf nicht feucht werden, weshalb Sie es täglich austauschen bzw. nachfüllen sollten.
• Um das Außengehege matschfrei zu halten, eignet sich Rindenmulch als Einstreu. Die Kaninchen trotzen im Winter der Kälte, deshalb brauchen sie energiereicheres Futter als sonst. Wasser sollten Sie ebenfalls mehrmals täglich am besten lauwarm in einer Schale bereitstellen. Trinkrohre sind im Winter ungeeignet, da sie zu kalt werden.
Ganz wichtig: Behalten Sie Ihre Tiere stets im Auge und prüfen Sie täglich deren Gesundheitszustand. Bei Anzeichen von Krankheit oder Abmagerung wenden Sie sich am besten direkt an einen Tierarzt. Nur gesunde Tiere können draußen über den Winter kommen!
Quelle: Fressnapf www.fressnapf.de
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