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Folgende Anzeichen lassen aufmerksame Aquarienfreunde erkennen, wann sich ihre Fische eine Pause gönnen:
• Die Fische reagieren kaum oder gar nicht auf Störungen wie Geräusche, Berührungen oder Licht. Dies spricht dafür, dass auch Fische einen tiefen Schlaf haben, ähnlich dem der Säugetiere.
• Oft ist eine typische Schwimmhaltung für mehrere Stunden zu beobachten. So nehmen viele Schwarmfische wie zum Beispiel zahlreiche Salmlerarten eine schräge Körperhaltung dicht über dem Boden ein, wenn sie schlafen.
• Einige Lippfischarten wie der Putzerlippfisch graben sich zum Schlafen im Bodengrund ein. Andere Fischarten suchen Verstecke wie Höhlen oder Wasserpflanzen auf, um zur Ruhe zu kommen.
• Besonders interessant zu beobachten: Viele Fische ändern im Schlaf ihr Zeichnungsmuster oder ihre Färbung, in der Regel hin zu gedeckteren Farben. Ein Beispiel ist der Hawaii Doktorfisch, bei dem die Farbe von gelb nach bräunlich wechselt.
Übrigens: Die Schlafenszeit unterscheidet sich bei Fischen nicht nur bei tag- und nachtaktiven Tieren, sondern ist auch altersabhängig. „Jungtiere haben meist andere Aktivitäts- und Schlafzyklen als erwachsene Tiere", weiß Jens Hellinger. Auf diese Weise kommen sich Alt- und Jungtiere, beispielsweise bei der Futtersuche, nicht in die Quere und die Harmonie im Aquarium bleibt erhalten.
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