Mit neuer Technologie Tierversuche für Chemikalien bald überflüssig?
Nanosensor testet Chemikalien im Reagenzglas, VIER PFOTEN begrüßt Alternative zu grausamen Tierversuchen
Hamburg, 17. Januar 2012 – Um Chemikalien auf Wirksamkeit und Risiken zu testen, müssen schon bald keine Tiere mehr leiden. Forscher des Fraunhofer-Instituts in München haben eine neue Testmethode entwickelt, die Tierversuche überflüssig macht. Dabei wird eine neue Technologie verwendet - eine Kombination aus In Vitro-Zellkulturen und Nanotechnologie -, um die Energielevel der Zellen zu messen und festzustellen, wie gesund sie sind.
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Fast drei Millionen Tiere – davon zwei Millionen Mäuse, 44.200 Ratten, über 3.000 Hunde und fast 2.800 Primaten- sind 2011 für Tierversuche benutzt worden. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüßt das erfolgreiche Forschungsprojekt. „Die Nanosensor-Methode ist ein großer Schritt hin zu einem Ende schmerzhafter, veralteter und ungenauer Tests an Tieren", erklärt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „Wir gratulieren allen Beteiligten zu dem erfolgreichen Forschungsprojekt." Nun seien Industrie und Behörden gefordert, um die neue Testmethode in der Praxis anzuwenden.
Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de im Bereich Kampagnen / Tierversuche.
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 Symbol-Foto: Laboranalysen können Tierversuche ersetzen © VIER PFOTEN |
| Quelle: VIER PFOTEN e.V. |
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