Auszeichnung „Tierschutzzamperl“ für Uschi Ackermann

Heute wurde Uschi Ackermann der „Tierschutzzamperl“ des Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes e.V. für besondere Verdienste im Tierschutz verliehen. Präsidentin Nicole Brühl überreichte die Auszeichnung an die Tierfreundin, die als couragierte Kämpferin und engagierte Spendensammlerin bekannt ist, wenn es um Tiere in Not geht.

München, 06.10.2015
Uschi Ackermanns Engagement begann 2006, als sie sich einen langgehegten Wunsch erfüllte und sich einen süßen kleinen Mops ins Haus holte. Unter dem Namen „Sir Henry“ ist daraus der wohl berühmteste Mops Deutschlands geworden. Anfangs noch unbemerkt litt Henry aber von Geburt an unter der vererbten Hautkrankheit "Demodikose", die ihm das Leben zunehmend schwer machte. Uschi Ackermann fand nach langer Suche endlich einen Tierarzt, der ihm helfen konnte, entschloss sich aber, den verantwortungslosen Hundezüchter zu verklagen. Leider lockt in dieser „Branche“ häufig das Geld und die Hündinnen können gar nicht schnell genug wieder trächtig werden. Sie werden als „Gebärmaschinen“ benutzt und ihre Welpen leiden oftmals an Erbkrankheiten.

Als PR-Agentin wusste Uschi Ackermann natürlich, wie man ein Thema publik macht. Presse und Fernsehen waren deshalb dabei, als sie mit dem mit Frack bekleideten Sir Henry vor Gericht erschien. Diese Aktion schuf Aufmerksamkeit und so konnte in großem Rahmen auf unseriöse Züchter hingewiesen werden. Das Urteil gegen den Mopszüchter gilt als Präzedenzfall (Aktenzeichen 8C160/07(15), Fritzlar) und zeigt, dass man gegen zweifelhafte Züchter vorgehen kann und soll.

Dieser Erfolg zum Wohl der Tiere war der Anfang der „Zusammenarbeit“ von Mops Henry und Frauchen Uschi. Und da außergewöhnliche Aktionen auch mediale Aufmerksamkeit erfahren, kommt es dabei auch schon mal zu einer "Mopsparty zum Wiesn-Warmup" (für den Verein "Ein Herz für kranke Tiere" oder zum "Mopsmodel-Casting" (für den Tierschutz Bayern).

Uschi Ackermann engagiert sich neben dem Tierschutz Bayern z.B. auch für den Verein der Medizinischen Kleintierklinik der LMU München "Ein Herz für kranke Tiere", unterstützt Tierheime im Ausland und treibt auch mal ganz schnell Geld auf, wenn es um tierische Notfälle geht. Mit Hilfe ihrer mehr als 10.000 Facebook-Freunde gelingt es ihr auch häufig, Tierheimhunde in ein neues Zuhause zu vermitteln.

Als vor kurzem auf dem Sonnenhof bei Rottenbuch ein Hundeseniorendorf eröffnet wurde, übernahm Uschi Ackermann mit einer privaten Spende von 10.000 Euro die Patenschaft für das erste Hundechalet. Bei zahlreichen Projekten für den Tierschutzbund Bayern ist sie nicht nur mit dabei, sondern die Initiatorin. So kamen z.B. bei einer Spendenaktion bei der Drogeriekette Müller ganze 10.000 Euro zusammen für Tierheime in Not.

„Handeln statt nur reden ist eine der Eigenschaften, die die Person Uschi Ackermann ausmachen“, sagte Nicole Brühl, die Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes-Landesverband Bayern e.V., bei ihrer Laudatio. „Sie rast unaufhörlich quer durchs Land und scheut keine Kosten und Mühen, wenn es darum geht, Tieren zu helfen.“ Die Ehefrau des kürzlich verstorbenen Gourmet Papstes Gerd Käfer könnte ja auch „in der Sonne liegen und müsste sich diesen ganzen Stress nicht antun“. Nur, das wäre so gar nicht Uschi Ackermanns Sache!

Der „Tierschutzzamperl“ des Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes wurde Uschi Ackermann nach einem einstimmigen Präsidiumsbeschluss verliehen.
Nicole Brühl überreichte ihr die Auszeichnung mit den Worten: „Liebe Uschi, egal wie anstrengend es manchmal ist und egal wie emotional und traurig manche Momente sind, du machst weiter und hast für jedes Tier in Not ein offenes Herz!“

Uschi Ackermann und Nicole Brühl bei der Preisverleihung

Uschi Ackermann und Petra Reiter

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