Zu Gast im Fantasieland EQUILA

Am ersten November-Wochenende war es endlich so weit: die Show EQUILA feierte Weltpremiere. Nach jahrelanger Planung, nach Fertigstellung des extra dafür erbauten Showpalasts München, nach vielen Monaten der Vorbereitung und Proben zeigt sich EQUILA als eine Show der Superlative.

06.11.2017 - Die Holzfassade des Showpalastes leuchtet ganz in Pink und man merkt schon von Ferne: da gibt es etwas Besonderes zu sehen! Das Gefühl wird auch in der Showarena vermittelt, in der man durch die Amphitheater-Bestuhlung mit steiler Sitzanordnung von jedem Platz aus das Geschehen auf der Bühne gut verfolgen kann. Gleich nach der vordersten Sitzreihe beginnt die halbovale Leinwand, bzw. eine Projektionsfläche, die das versprochene „Mittendrin“-Erlebnis erzeugt.

Schon während sich die 1.700 Plätze füllen, beginnt hinter einem Gaze-Vorhang eine Pre-Show. Die Zuschauer werden so auf das Reitturnier, mit dem die Aufführung beginnt, eingestimmt. Und dann geht der Vorhang auf!

EQUILA - die Geschichte

EQUILA ist ein sagenumwobenes Land, in dem Mensch und Pferd seit jeher in Harmonie und Einklang leben. Jährlich wird dort ein Turnier ausgetragen, das den besten Reiter des Landes kürt. Der junge Phero will dieses Turnier unbedingt gewinnen und sucht dafür nach einem Pferd, mit dem ihn der „Schlag seines Herzens“ verbindet. In dem Schimmel Arkadash findet er das richtige Tier und nun kann er sich mit ihm auf die Reise machen.

 Phero hat sein Pferd gefunden: den Schimmel Arkadash

Sie durchqueren das Land EQUILA, um den Gipfel der Helden zu erreichen und erleben dabei viele Abenteuer. Auf seiner Reise lernt Phero von den geschicktesten Reitern des Landes und am Ende gewinnt Phero nicht nur das Turnier, sondern auch das Herz der schönen Amara.

Die Vorführung

Anfangs weiß man gar nicht so recht, wo man auf der 45 m breiten Bühne als erstes hinsehen soll, weil an mehreren Schauplätzen gleichzeitig etwas geschieht. Es stellt sich aber heraus, dass die Tanzgruppen am rechten und linken Bühnenrand großteils einer ähnlichen Choreografie folgen, so dass man nur mehr zwischen Rand und Bühnenmitte switchen und keine Angst haben muss, etwas zu versäumen.

Häufig wird´s auch dreidimensional, dann wird die Höhe in die Vorführung mit einbezogen. Da stehen Artisten auf Sway Poles, - das sind Stangen, die wie Grashalme pendeln können - in einer Höhe von geschätzt 4 Metern und neigen sich dem Publikum zu oder sie schwingen in Ringen durch die Lüfte. Auch Pheros Mutter agiert auf einer Minibühne in luftiger Höhe, als sie ihrem Abschiedsschmerz mit ihrem Geigenspiel Ausdruck verleiht. Und in seinem Traum schwebt Phero selbst an Seilen durch die Manege.

In Pheros Traum schwebt er an Seilen über die Bühne

Die Technik spielt bei EQUILA eine große Rolle. Modernste Videoprojektionen machen es möglich, dass im riesigen Bühnenrund immer neue Landschaften und Szenen entstehen. Ob der Sandsturm in der Wüste, der tropische Strand, in Pheros Traum oder unter dem Meer – die Illusionen werden durch viele kleine Details hergestellt. Eine der größten LED-Wände wurde installiert für das Theater, das dauerhaft nur für diese Vorführung geschaffen wurde.

Die Bühne bei EQUILA

Musik, Kostüme, Akteure …

Manchmal dramatisch, manchmal sanft ist die Musik immer voller Emotionen. „Inspiriert von Instrumenten und musikalischen Einflüssen aus aller Welt“ hat Martin Lingnau sie eigens für die Produktion komponiert. Ebenso inspiriert von fremden Kulturen sind die Gewänder der Mitwirkenden, die von der dänischen Kostümdesignerin Line Bech kreiert wurden. Wunderschön anzusehen sind die farbenfrohen Kostüme der Siedler und Freireiter – ganze 150 Stück kommen zum Einsatz, alle von Hand gefertigt.

Mensch und Tier arbeiten auf höchstem Niveau. Die Pferde sind einfach beeindruckend: so gut trainiert, so kraftvoll und wunderschön! Und wenn eines tatsächlich mal aus der Reihe tanzt, umso besser. Da sieht man wenigstens, dass es Tiere und keine Marionetten sind!

Freiheitsnummer bei Equila

Auch ein „störrischer“ Esel kommt zum Einsatz. Besonders Kinder werden sich über den kauzigen Ito freuen, der zu Fuß unterwegs ist mit dem Esel, der lustige Kunststücke kann.

Das Reiter-Ensemble ist international. Über 30 Reiter aus sieben international erfolgreichen Equipen sind mit über 60 Pferden beteiligt. Außerdem wirken 18 Tänzer und 6 Akrobaten mit, um die eindrucksvolle Show zu gestalten.

Wie war´s?

Zugegeben, die Geschichte ist trotz Stimme aus dem Off nicht immer ganz klar, aber das Können aller zwei- und vierbeinigen Mitwirkenden, das bunte Treiben auf der Bühne, die Spiellaune der Künstler, die phantasievollen Kostüme und die emotionale Musik lassen die Ungereimtheiten der Story zur klitzekleinen Nebensache werden.

Künstler und Pferde sind in der Spitzenklasse zuhause. Den Reitern, Tänzern und Akrobaten ist die Freude an der Vorführung anzumerken. Wenn die Freireiter und -reiterinnen bei hohem Tempo mit  waghalsigsten Figuren auf, neben oder unter dem Pferderücken durch die Manege jagen, sieht man mit welcher Leidenschaft sie ihren Job betreiben.

Die Pferde agieren mit und ohne Reiter kraftvoll und faszinierend schön. Seit Monaten auf die Show vorbereitet, zeigen die Friesen, Lusitanos, Menorquiner, die großen Shire Horses und die kleinen Shetlandponys in der zweistündigen Vorführung (plus einer halbstündigen Pause) die tollsten Nummern. Besonders beeindruckend ist dabei die Szene, als Phero aus einer Gruppe von Pferden „seinen“ Arkadash aussucht - eine Freiheitsnummer mit einer wunderschönen Choreographie, die von den Pferden alleine ohne sichtbare Mitwirkung eines Menschen vorgeführt wird.

Auch die Technik überzeugt. Es gibt wunderschöne Szenen, bei denen einem die 3D-Effekte tatsächlich Realität vorgaukeln, wie zum Beispiel bei der Floßfahrt über den Ozean. Die beiden stehen auf dem folgenden Foto tatsächlich nur im Sand, im Vordergrund "schwimmt" ein Wal durchs Wasserbild!

Phero und Arkadash überqueren den Ozean auf einem Floß

Momente mit viel Aktion auf der Bühne wechseln sich ab mit einsamen, berührenden Szenen und mit Einzelvorführungen mit exzellenter Kunst von Pferd und Reiter. Langweilig wird es nie. Am Ende gibt es Standing Ovations. Und alles in allem hat der erste Eindruck nicht getrogen: EQUILA ist etwas ganz Besonderes!


Wer jetzt neugierig geworden ist, kann hier einen kleinen Blick auf die Vorführung werfen:
 www.youtube.com/watch?v=diiL89bm1eQ

 Die beeindruckten Zuschauer beim Schlussapplaus



U. Makrewitz/ 06.11.2017

 
Hier erfahren Sie, welche Promis zur Weltpremiere von EQUILA am 5. November 17 kamen und ihre Meinung zur Show.

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