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Meldung von VIER PFOTEN am 26.09.11
Erfolg: Bundesrat erteilt Ilse Aigner Absage
Politiker stimmten gegen Übergangszeit bis 2035 für Legehennen-Käfighaltung
Hamburg, 26. September 2011 – Der Bundesrat hat sich gegen eine Laufzeit bis 2035 für Kleingruppenkäfige für Legehnennen ausgesprochen. Bei den Ländern fand die von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner eingebrachte Verordnung keine Mehrheit. Bis März 2012 soll Aigner eine neue Verordnung vorlegen – mit deutlich niedrigeren Übergangszeiten. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüßt diese Entscheidung.
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Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany: „Dass sich die Länder gegen eine Laufzeit der Käfighaltung von 25 Jahren ausgesprochen haben, ist ein Erfolg. Nun ist es wichtig, eine Übergangszeit von nicht mehr als fünf Jahren durchzusetzen." Im vergangenen Jahr hatte das Bundesverfassungsgericht die Haltung in Gruppenkäfigen für nichtig erklärt. Das Bundesagrarministerium wollte daraufhin Übergangsfristen bis 2035 festschreiben. Nach Protest von VIER PFOTEN und anderen Tierschutzorganisationen stimmten die Länder dem nicht zu.
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Foto: VIER PFOTEN e.V.
VIER PFOTEN - Protest vor dem Brandenburger Tor, Berlin 2011
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Wissenschaftliche Arbeiten zeigen: Auch in der Kleingruppenhaltung können Hühner nicht flattern, schlecht Sandbaden und nicht scharren. Es ist weiterhin möglich, die Vögel im Dämmerlicht zu halten. Dies wird gemacht, um sie ruhigzustellen und so Federpicken und Kannibalismus zu vermeiden: Verhaltensstörungen, die die Tiere bei Stress, Platz- und Beschäftigungsmangel zeigen.
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Quelle: VIER PFOTEN - www.vier-pfoten.de
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