Ausgesetzte Bartagamen-Babys hatten Glück
Nicht nur die Temperaturen waren letzten Samstagvormittag (19.11.11) eiskalt, sondern auch das Handeln des Tierbesitzers, der nur wenige Tage alte Echsen im Mülleimer vor dem Eingang der Repitilienauffangstation aussetzte. Die Tiere waren kaum vor der Kälte geschützt, obwohl sie als wechselwarme Reptilien bei den niedrigen Temperaturen schnell erfrieren können. Glücklicherweise fand der diensthabende Tierpfleger die ausgesetzten Tiere und konnte sie gerade noch rechtzeitig retten. Nachdem sie langsam aufwärmt wurden, erfreuen sie sich inzwischen bester Gesundheit. In der Münchener Auffangstation für Reptilien werden sie weiter untersucht, gegen Parasiten behandelt und sachkundig versorgt.
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Immer wieder werden unliebsam gewordene Tiere ausgesetzt. Die Reptilienauffangstation weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass es die Möglichkeit gibt, auch Tiere aus privaten Haltungen abzugeben, damit es zu keinen lebensbedrohlichen Situationen wie am letzten Samstag kommen kann.
Gerade in der vorweihnachtlichen Zeit werden häufig Tiere unüberlegt und ohne die notwendige Vorbereitung gekauft. Dem Wunsch ihrer Kinder nach einem eigenen Haustier können viele Eltern nicht widerstehen und so werden Bartagamen, Schildkröten oder Geckos zu lebendigen Weihnachtsgeschenken. Leider erlischt das Interesse der Kinder oft schnell und die Tiere landen - wenn sie noch Glück haben- bei der Reptilienauffangstation. Wie viele einfach ausgesetzt werden und einen qualvollen Erfrierungstod erleiden müssen, bleibt dabei vollkommen unbekannt
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Foto: Reptilienauffangstation |
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Die Auffangstation für Reptilien, München appelliert deswegen an alle Reptilienfans, nicht unüberlegt Haustiere zu verschenken, sondern sich vorher sehr gründlich zu informieren oder lieber eine Patenschaft, Führung oder auch Fachliteratur zu kaufen.
Informieren Sie sich über diese Möglichkeiten unter www.reptilienauffangstation.de
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Quelle: Auffangstation für Reptilien, München e.V.
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