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München, 17.02.2012
Die 20-jährige Löwin Inka aus dem Tierpark Hellabrunn ist gestorben
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Nachdem im letzten Jahr die Löwin Tombi gestorben war, lebte die hochbetagte Inka alleine in der Löwenanlage. Nun hatte sie seit zwei Wochen nichts mehr gefressen und kaum noch getrunken. Eine medikamentöse Behandlung zeigte keine Besserung bei der greisen Inka, sie war schon stark geschwächt. Da ihr Zustand zunehmend schlechter wurde, untersuchte man sie heute Vormittag in Narkose per Ultraschall und stellte hochgradig altersbedingte Veränderungen an mehreren Organen fest. Da leider keine Aussicht auf Heilung bestand, entschied die Tierpark-Leitung schweren Herzens, Inka nicht wieder aufwachen zu lassen und sie so von ihrem Leiden zu erlösen.
„Inka hat mit fast 20 Jahren ein äußerst stattliches Alter für einen Löwen erreicht. Wir haben nicht erwartet, dass sie ihre Löwenpartnerin Tombi (gestorben am 08.02.2011) so lange überlebt. Wie alle Katzen können auch Löwen sehr lange mit schweren Krankheiten überleben und lange leiden, dies wollten wir Inka ersparen und haben uns entschieden, sie zu erlösen." so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.
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Foto: Tierpark Hellabrunn
Löwin Inka
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Im Tierpark Hellabrunn sucht man zurzeit europaweit nach zwei Löwen-Männern für die verwaiste Löwenanlage in der Dschungelwelt. Die derzeitige Anlage ist nicht für ein Löwenrudel geeignet, aber mttelfristig sollen die Löwen eine neue, größere Anlage bekommen, in der auch wieder Löwen gezüchtet werden. Das heißt, es wird voraussichtlich noch lange dauern, bis sich in Münchner Tierpark wieder eine Löwenfamilie ansiedeln kann.
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Quelle: Tierpark Hellabrunn
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