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Die Auffangstation für Reptilien, München bekommt in den Sommermonaten fast täglich von der Feuerwehr und Polizei aufgefundene Reptilien eingeliefert. Zudem werden immer wieder Reptilien von überforderten Haltern ausgesetzt und kommen, wenn sie nicht in er Natur verhungern, verdursten oder erfrieren, schlussendlich in die Reptilienauffangstation. Dort können sie von sachkundigen und spezialisierten Tierärzten und Tierpflegern untersucht und versorgt werden.
Auch die im Bett aufgefundene Schlange wurde von der alarmierten Feuerwehr auf direktem Wege in die Auffangstation für Reptilien, München gebracht. Dort konnte sie zweifelsfrei als ungefährlicher Königspython identifiziert werden. Zudem wurden kleinere Verletzungen der Haut diagnostiziert, die sie sich eventuell bei ihrem Ausbruch aus dem Terrarium und der Wohnung des Besitzers zugezogen hat. Außerdem wurden alte Narben auf Bauch und Flanke gefunden, was auf eine Verletzung oder Verbrennung hindeuten kann, die schon längere Zeit verheilt ist. Ob die Schlange beim Besitzer, der sie entkommen ließ, nicht artgemäß untergebracht war, lässt sich nur vermuten. Die Schlange wird nun für mindestens 4 Wochen in der Auffangstation verwahrt werden. Der Besitzer der Schlange hat noch bis zu einem halben Jahr Zeit sich zu melden und sein Tier wieder zurückzufordern. Bisher ist dies noch nicht geschehen. Die Reptilienauffangstation kann im Jahresdurchschnitt ca. die Hälfte der Fundtiere wieder an die Besitzer zurückgeben.
Leider sind Königspythons nicht sehr leicht in gute Plätze zu vermitteln, weswegen die „Schlange aus dem Bett" sicherlich mehrere Monate in der Reptilienauffangstation bleiben wird. Auch die Finderin wird sicherlich nicht einfach davon zu überzeugen sein, ihr Recht an dem „Fundstück" einzufordern.
Werden Sie Pate der „Schlange aus dem Bett" und ermöglichen Sie so der Auffangstation für Reptilien, München, weiter für hunderte Fundreptilien in jedem Jahr da zu sein!
Danke!
Quelle: Reptilienauffangstation München - www.reptilienauffangstation.de
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