Tipps zur Fütterung von Amsel, Fink & Co

Nicht nur der Winter stellt die einheimischen Wildvögel auf eine harte Probe: Intensive Landwirtschaft und zunehmende Bebauung führen zu Lebensraum-, Brutplatz- und Futtermangel. Wer den Vögeln zumindest über den besonders nahrungsarmen Winter hinweghelfen möchte, sollte deutlich vor dem ersten Wintereinbruch mit der Fütterung beginnen.

Achten Sie auf einen geschützten Futterplatz!

Frei aufgestellte Häuschen sollten vor Katzen und anderen „Räubern“ gesichert sein. Bei der Anbringung am Balkon entfällt dieses Problem. Als Ständer sind Metall- oder sehr glatt polierte Holzrohre geeignet. Es gibt im Fachhandel auch Katzenabwehrkrägen für den Ständer. Diese sind für Katzen ungefährlich, hindern sie jedoch daran, zum Futterhäuschen zu klettern.
Gut geeignete Plätze zum Aufstellen sind beispielsweise Rasenflächen in der Nähe von Hecken oder Hauswänden. „Vogelfreunde sollten zudem darauf achten, die Futterhäuser nicht zu nah an Glasscheiben wie zum Beispiel Fenster von Wintergärten anzubringen, um Anflügen vorzubeugen“, warnt ZZF-Vorstandsmitglied Matthias Mai.

Kohlmeise sitzt auf einem Vogelhäuschen

Diese Maßnahmen zur Sauberkeit im und am Futterhäuschen sind wichtig

Der Fressplatz muss täglich gereinigt und übrig gebliebenes Futter entfernt werden, damit sich keine Krankheitserreger ausbreiten. Ob Tierfreunde besser ein Vogelhaus oder Futtersilos installieren, hängt neben dem persönlichen Geschmack auch von der Größe der Wildvögel ab. Ein Häuschen mit wenigen Ecken und Kanten hat den Vorteil, dass es gut sauber zu halten ist.

Ist das Haus vorbereitet und befüllt, kann es dennoch passieren, dass die Tiere eine Weile auf sich warten lassen, denn die Vögel müssen ihre Futterstelle kennen lernen, damit sie wissen, wo es Nahrung gibt.

Nicht alle Wildvögel bevorzugen das gleiche Futter

Damit sich möglichst viele verschiedene Wildvogelarten an den sprichwörtlich „gedeckten Tisch“ setzen können, sollten sowohl Weich- als auch Körnerfresser passende Nahrung erhalten.

Bei Weichfressern wie Zaunkönigen, Amseln oder Staren stehen tierische Kost und beispielsweise Beeren auf dem Speiseplan. Dazu gehören Insekten und beispielsweise Rosinen, aber auch Haferflocken.

Körnerfresser wie Finken und Sperlinge sind mit einem kräftigen Schnabel ausgestattet und ernähren sich von Sonnenblumenkernen, Hanf und anderen Sämereien.
So genannte Allesfresser (Meisen und Spechte), die sich im Winter auf Körner umstellen, stellt man mit Fett-Körner-Mischungen zufrieden.

Spezielles Futter bei großer Kälte

Nach besonders kalten Nächten haben die Tiere einen erhöhten Energiebedarf, um ihre Körpertemperatur zu halten. Dann sollten Vogelfreunde ein möglichst fetthaltiges Futter anbieten. „Meisen zum Beispiel bevorzugen frei schwingende Futterquellen. Für alle Vogelarten gibt es im Zoofachhandel eine umfangreiche Futter-Auswahl“, so Matthias Mai.

Winterfutter wird den Vögeln bis in den März hinein angeboten. Je nach aktueller Temperatur und Wetterlage und damit je nach Futterbedarf der Vögel kann man die tägliche Futtermenge variieren. Ab Ende März sollten Vogelfreunde die Tiere nur noch mit speziellem Sommerfutter füttern.

Quelle: Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF)

 

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