Tierpark Hellabrunn: Saisonstart 2011 mit vielen Neuigkeiten

Große Aufregung herrscht zum Beispiel bei den 28 Humboldtpinguinen in Hellabrunn. Endlich steht der Umzug der Südamerikaner an. Der fünfjährige Pinguin José wird exklusiv durch die Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks Christine Strobl in die neue Landschaft gesetzt.

Seit November letzten Jahres baute der Tierpark eine neue Anlage exklusiv für die Humboldtpinguine. Im ehemaligen Fischotter-Gehege genießen die Pinguine nun ihre großzügige Landschaft. Mit knapp 350 m² hat sich der Lebensraum der Humboldtpinguine vervierfacht: mehr als 200 m² Felsenlandschaft, ein Wasserfall, mehr als 60 Pflanzen und 18 Bruthöhlen (bisher waren es nur 12) bieten perfekte Bedingungen für die Humboldtpinguine. In einer einsehbaren Bruthöhle können die Besucher künftig die Aufzucht der Pinguine miterleben.

Frau Strobl mit Pinguin JoséFoto: Tierpark Hellabrunn
Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks Christine Strobl mit Pinguin José

“Endlich haben die sympathischen Publikumslieblinge ausreichend Platz sowohl an Land wie auch im Wasser. Mit der neuen Anlage bietet Hellabrunn der vom Aussterben bedrohten Tierart optimale Zuchtbedingungen und trägt damit zum Erhalt dieser Tierart bei”, so Christine Strobl.

“Mittendrin statt außen vor”

war das Motto beim Umbau des Schildkrötenhauses. “Dank der neuen Besucherplattform wurde die Distanz zum Tier verkleinert und unsere beliebten elf Seychellen-Riesenschildkröten können auch von den kleinen Tierparkgästen bestaunt werden”, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Zehn neue Terrarien für so interessante Tierarten wie den Palmendieb (Krebsart), Vogelspinnen und Riesentausendfüssler wurden gebaut. Die Optik der Terrarien wurde durch verschiedene Natursteinwände und eine tropische Bepflanzung dem natürlichen Lebensraum der Tiere angepasst, die sie beheimaten. Darüber hinaus wurden zwei vorhandene Terrarien komplett umgestaltet: eines, für den Wickelskink und zwei verschiedene Arten von Riesentausendfüßlern und ein weiteres für Blattschneiderameisen mit einem nachempfundenen Gang- und Kammersystem. Neueste Technik, wie eine optimale Drainage, elektronische Display-Beschilderung und spezielle Beleuchtungstechnik bei den Vitrinen, setzt nach dreimonatiger Bauzeit die tierischen Bewohner in den elf Vitrinen optimal ins Rampenlicht.

Giraffenbaby mit Mutter KabongaPlatte Hörnchen und lange Beine

Wenn man bei einer Körpergröße von 170 cm zu drei Vierteln aus wackeligem Bein besteht, ist würdevolles, stolperfreies Laufen eine richtige Kunst. Vom Hinlegen oder Aufstehen ganz  zu schweigen! Und dann sind auch noch die Knie im Vergleich zu den dünnen Beinchen viel zu dick und die Fußsohlen ganz weich. Ein Giraffenbaby hat es in den ersten Lebenstagen wirklich nicht leicht!

Erst stürzt es aus zwei Meter Höhe unsanft ins Leben, dann müht es sich redlich, um sofort auf den viel zu langen Beinen zum Stehen zu kommen, um schließlich auch noch den Hals ganz lang machen zu müssen und die verlockende Milchquelle in riesigen 1,5m Höhe zu finden ...

Das neugeborene Giraffenbaby, ein Mädchen, hat die ersten Lebensschwierigkeiten bereits hinter sich. Am Dienstag, 05. April, plumpste das noch namenlose Giraffenbaby mittags insStroh. Sofort versuchte es, seine langen Beine zu koordinieren und – ganz wichtig – die beiden Hörnchen auf dem Kopf aufzurichten (die sind nämlich anfangs ganz weich und liegen platt auf der Stirn). Erstaunlich schnell, schon nach einer dreiviertel Stunde, hat das Jungtier gestanden.

Die ersten Tage verbrachte das Baby mit ihrer Mutter Kabonga (18) im Stall des Elefantenhauses. So konnten sich die beiden in aller Ruhe aneinander gewöhnen. In den letzten Tagen hat das Giraffenbaby seine Giraffen-Familie Papa Togo (20) und die große Schwester Ijuma (3) kennengelernt und soll nun  schrittweise auch die Welt außerhalb des Hauses erobern.

Tierärztin Dr. Christine Kempter ist begeistert: “Giraffenmutter Kabonga umsorgt ihr Baby souverän. Selbst die Geburt hat die erfahrene Giraffendame völlig routiniert vollbracht.” Für Kabonga war es bereits die 8. Geburt.

Das aktive Giraffen-Mädchen hat noch einiges vor: Das etwa 45 kg schwere Baby wird pro Monat 8 cm wachsen und seine Höhe innerhalb von zwei Jahren verdoppeln! 15 Monate lang wird es bei Mutter Kabonga trinken, um dank der kräftigen Milch in die Höhe schießen zu können.

Quelle: Tierpark Hellabrunn  / 19.04.11

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