Herbst im Tierpark Hellabrunn

Die herbstlichen Bäume haben die Parklandschaft im Tierpark Hellabrunn in bunte Farben getaucht. Das Laub macht den spielbegeisterten Münchner Jungtieren besonders viel Spaß. Der anderthalb-jährige Elefantenjunge Ludwig, die halbstarken Löwenjungs Benny und Max sowie die Elchjungtiere Madita, Meli und Merlin toben ausgelassen im bunten Herbstlaub.

Des einen Freud, des anderen Leid - oder wenigstens Mühe. Denn was für die Tiere Vergnügen ist, bedeutet für die Gärtner und Tierpfleger viel Arbeit. Auf dem 40 Hektar großen Tierparkgelände müssen jetzt täglich die Besucherwege und Tieranlagen vom Laub befreit werden. Auch für die Techniker heißt es anpacken: Vor der kalten Jahreszeit müssen Wasserpumpen und Wärmetechnik geprüft werden. Die Pumpen sorgen für eisfreie Wasserläufe unter anderem beim Sibirischen Tiger, den Humboldtpinguinen und den Flamingos. Und in den „Warmhäusern" gilt es, die mollig-warmen Temperaturen aufrecht zu erhalten. Im Schildkrötenhaus muss ganzjährig tropisches Klima herrschen, damit sich die empfindlichen Seychellen-Schildkröten wohlfühlen und vermehren können. Auch die tropischen Tiere in der Dschungelwelt wie Fischkatze, Teju & Co brauchen es schön warm, damit sie sich keinen Schnupfen holen.

Im Tierpark Hellabrunn stellen sich die Tiere auf die kalte Jahreszeit ein

Aber nicht nur die Anlagen werden auf den Winter vorbereitet, auch die Tiere selbst bereiten sich darauf vor: So werden z.B. die beiden Eisbären "jahreszeitbedingt" zu Einzelgängern. Eisbärendame Giovanna hat sich bereits Anfang Oktober von ihrem Partner Yoghi zurückgezogen. Seither leben die beiden wieder getrennt: Giovanna in der Tundra-, Yoghi in der Felsenlandschaft.

Den Jahreszeitenwechsel kann man auch deutlich an der Fellfärbung bei den Polarfüchsen erkennen, das im Sommer dunkel ist und jetzt nach und nach schneeweiß wird. Auch Waldbisons, Elche und Wölfe legen sich gerade einen Wintermantel aus dickem Fell zu und die Mähnenrobben fressen sich unter ihrem dichten Pelz einen richtigen Winterspeck an.

Einige Tiere halten auch Winterschlaf, wie z.B. Braunbärin Olga, die Murmeltiere und die Präriehunde auf der Amerika-Anlage. Sie suchen sich langsam ein kuscheliges Winterquartier und verschlafen die kalte Jahreszeit.

 Kopf der Braunbärin OlgaBraunbärin Olga
Foto: Tierpark Hellabrunn

Wieder andere Tiere gehen schon nicht mehr vor die Tür: Die Menschenaffen im Urwaldhaus sind echte „Warmduscher". Schon jetzt ziehen es die Schimpansen und Gorillas vor, nicht mehr aus dem Haus zu gehen und bleiben lieber in ihren gemütlichen Innengehegen im Urwaldhaus.

Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem meint, dass der Tierpark Hellabrunn gerade jetzt zu einem Spaziergang durch die bunte Parklandschaft in den Isarauen einlädt. Und er schlägt vor: „Wenn es doch einmal regnet oder sehr ungemütlich ist, bieten die vielen Tierhäuser eine warme Alternative. Tropisches Klima und exotische Tiere gibt es nicht nur in der Dschungelwelt, sondern auch im Urwald- und Schildkrötenhaus."

Tiger schwimmt im Wasser voller Herbstlaub

Es "herbstelt" im Tierpark Hellabrunn
Foto: Tierpark Hellabrunn/ Rainer Buk

Quelle: Tierpark Hellabrunn / 17.10.2012

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