Umgestaltung der Polarwelt im Tierpark Hellabrunn

Drei Punkte werden mit dem Umbau der Polaranlage realisiert: großzügigere Anlagen, mehr Polartiere und ein effizienterer Umgang mit dem Element Wasser. Am Ende wird die umgebaute Polarwelt neue Maßstäbe setzen. 

Polartiere vereint

Gleich nach Ferienende in Bayern wird mit dem Umbau der Hellabrunner Polarwelt begonnen. Das Geozoo-Konzept soll damit weiter vervollständigt und die Tieranlagen modernisiert werden. Es ist geplant, dass bis 2017 eine "paradiesische" Polaranlage entsteht, in der Eisbären, verschiedene Pinguinarten, Mähnenrobben, Polarfüchse, Vielfraße und Schneeeulen zusammenleben.

Mähnenrobben in Hellabrun

Geographie statt Systematik

Beim Geozoo leben die Tiere nach geographischen Gesichtspunkten in benachbarten Anlagen. Das Geozoo-Prinzip, dessen Idee 1928 in Hellabrunn entstand, ahmen Zoos auf der ganzen Welt nach. Nachdem sich das Prinzip in München in den vergangenen Jahrzehnten aufgeweicht hatte, wurde 2012 mit dem Bau der Giraffensavanne ein wichtiger Schritt zurück zum Geozoo getan und es soll jeder weitere Umbau nach diesem Aspekt geplant werden.

Das Geozoo-Prinzip wird stringent umgesetzt

Die Kalifornischen Seelöwen, die bisher im Bereich der Hellabrunner Polarwelt lebten, passen nicht zu den Polartieren, da sie nomalerweise an der nordamerikanischen Westküste leben. Hellabrunn entschied deswegen, sich von dieser Tierart zu trennen.

Einige Kalifornische Seelöwen sind bereits in andere europäische Zoos umgezogen. Zurzeit leben nur noch fünf in Hellabrunn, drei Weibchen und zwei Männchen. Auch sie werden vor dem Beginn der Baumaßnahmen im September in andere Zoos umziehen. Bei den Umzügen achtet Hellabrunn darauf, dass die Kern-Zuchtgruppe zusammenbleibt.

Im Wasser, auf der Erde und in der Luft - die Polartiere kommen zusammen

Zoodirektor Rasem Baban erläutert  die Umbaumaßnahmen: „In der umgebauten Polarwelt werden wasser-, erd- und luftlebende Tiere aus polaren Regionen leben. Auch innerhalb des Zoos ziehen einige Tierarten um, da sie momentan noch nicht im Bereich der Polarwelt leben: Dazu gehören Polarfüchse und Vielfraße. Schneeeulen ziehen neu nach Hellabrunn. Bei den Umbaumaßnahmen spielt auch der Umweltgedanke eine große Rolle. So werden wir eine Wasserfiltrationsanlage einbauen, die es in dieser Form noch nie gab.“

Visualisierung Polarwelt Hellabrunn Rasbach Architekten 2015

Quelle: Tierpark Hellabrunn/ 26.06.2015

Tags: Tierpark Hellabrunn

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