Die Münchner Reptilienauffangstation braucht Ihre Unterstützung

21.12.2015 - Eine neue Unterkunft für die "Auffangstation für Reptilien, München e.V." ist zwingend erforderlich, da sie aus den gemieteten Räumen in der Kaulbachstraße ausziehen muss. Die Bayerische Staatsregierung hat nun entschieden, den Finanzierungsbedarf im Bayerischen Nachtragshaushalt für 2016 nicht mehr zu berücksichtigen. Nun droht der Reptilienauffangstation die Insolvenz und somit das Aus. Bitte beteiligen Sie sich an der Petition, die dies verhindern will! Mehr als 1.000 Tiere wären dann obdach- und 15 Mitarbeiter arbeitslos.

Da der Verein in Gesprächen mit der Arbeitsebene des Umweltministeriums sowie Mitgliedern des Bayerischen Landtags positive Signale erhielt und auch immer wieder dazu ermutigt wurde, das Neubau-Projekt weiter voranzutreiben, ist die Auffangstation für Reptilien, München e.V. zuletzt auch finanzielle Verpflichtungen mit dem Tierschutzverein Freising eingegangen. Dieser hatte als unmittelbarer Nachbar des neuen Baugrundstücks eine Zusammenarbeit bei der Erschließung beider Grundstücke angeboten, was für beide Vereine erhebliche Kostenersparnisse bedeutet. Da diese Erschließungsarbeiten in den kommenden Monaten in Angriff genommen werden, wird die Auffangstation für Reptilien, München e.V. nun voraussichtlich im Frühjahr 2016 Zahlungsunfähigkeit anmelden müssen, sofern der fällige Betrag nicht anderweitig akquiriert werden kann.

„Wir haben bei unseren Gesprächen sowohl gegenüber den verschiedenen Mitgliedern des Landtags als auch im Bayerischen Umweltministerium stets offen angesprochen, dass wir bei einem Neubau auf die finanzielle Unterstützung des Freistaates angewiesen sind. Schließlich dürfen wir als gemeinnütziger Verein gar keine Rücklagen aufbauen – schon gar nicht in dieser Größenordnung“, erläutert Stationsleiter Dr. Markus Baur, „Allen Beteiligten war jederzeit bewusst, dass wir hier von einer nicht unerheblichen Summe sprechen, die aber für die nächsten 20 bis 30 Jahre eine Lösung des Problems geschaffen hätte. Nachdem unser Konzept für eine neue Station für gut befunden wurde, hatte man uns sogar dazu ermutigt, ein geeignetes Baugrundstück zu suchen, auf dem das Projekt realisiert werden könne. Dieser Aufforderung sind wir nachgekommen und sind hierfür auch finanzielle Verpflichtungen eingegangen. Dass uns die Staatsregierung nun dermaßen im Stich lässt, hatten wir wirklich nicht erwartet. Auf gut Deutsch gesagt: Wir fühlen uns verraten und verkauft.“

Sollte bis zum Zahltag die notwendige Summe für die Erschließung nicht anderweitig aufgebracht werden können, beispielsweise durch Spenden, werden, so Baur, „wir die rund 1.000 Tiere in unserem Bestand dann wohl oder übel dem Bayerischen Freistaat übereignen müssen.“

Logo der "Auffangstation für Reptilien, München e.V."Die Auffangstation für Reptilien, München e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der jedes Jahr durchschnittlich rund 1.200 Reptilien, Amphibien und andere exotische Heimtiere bei Bedarf in seine Obhut übernimmt, tiermedizinisch versorgt, artgemäß unterbringt und nach Möglichkeit in fachkundige Hände weitervermittelt.
Viele dieser Tiere stammen insbesondere aus Beschlagnahmen, die von den Bayerischen Behörden durchgeführt werden. Hierzu gehören v.a. Giftschlangen, Krokodile und andere potentiell gefährliche Tiere, die anschließend dauerhaft vom Verein untergebracht und versorgt werden müssen, da sie in den meisten Fällen aufgrund ihres Gefahrenpotentials nicht mehr weitervermittelt werden können.

Für seine Arbeit nutzt der Verein bereits seit vielen Jahren Räumlichkeiten der Ludwig-Maximilian-Universität München, die jedoch in absehbarer Zeit aufgrund ihres Eigenbedarfs wieder geräumt und an die Universität zurückgegeben werden müssen. Die Reptilienauffangstation hat deswegen  ein Konzept für einen Neubau erarbeitet, der das Problem fehlender räumlicher Kapazitäten für mindestens drei Jahrzehnte lösen würde. Ein entsprechend geeignetes Baugrundstück liegt nördlich von München in der Gemeinde Neufahrn. Die Kosten hierfür kann der Verein dank einer zweckgebundenen Erbschaft selbst aufbringen; darüber hinaus verfügt er jedoch über keine Mittel, um das Bauvorhaben durchzuführen.

Bitte unterstützen Sie die Petition

 an das Bayerische Umweltministerium sowie den Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags!

www.reptilienauffangstation.de/petition/

 

Quelle: Auffangstation für Reptilien, München e.V.

 

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