Neues aus Hellabrunn: Rinder-Geburtstag und Elefantenhaus-Inspektion

Am 6. August 16 wurde in Hellabrunn der Geburtstag von Rinder-Dame „Ziege“ gefeiert. Ungewöhnlich ist nicht nur ihr Name, sondern mit ihren 20 Jahren ist sie auch rekordverdächtig alt. Von der Öffentlichkeit unbemerkt testen die Elefanten schon mal das neue Gebäude – sie scheinen ganz zufrieden zu sein.

Rind „Ziege“ wurde 20

Im Spätsommer 2012 kam das Murnau-Werdenfelser-Rind, eine ehemalige Milchkuh und in jungen Jahren als „schönste Kuh Bayerns“ gewählt, für ihr Gnadenbrot in den Tierpark Hellabrunn. Hier übernahm sie in der Zuchtgruppe der Murnau-Werdenfelser die Rolle der liebevollen Oma und kümmerte sich um den Nachwuchs der jüngeren Kühe. Wegen ihres hohen Alters sind ihre Lieblingsbeschäftigungen heute Essen und Schlafen. An ihrem Ehrentag bekam die Grande Dame der Hellabrunner Rinder eine Geburtstagstorte von den Tierpflegern.

Von den Murnau-Werdenfelser-Rindern, eine oberbayerische Nutztierrasse, gibt es aktuell weltweit nur noch ca. 270 Tiere. Da sie vom Aussterben bedroht sind, engagiert sich auch der Tierpark Hellabrunn bei der Erhaltungszucht dieser stattlichen Rinder.

Murnau-Werderfelser-Rind mit Namen Ziege im Tierpark Hellabrunn

 „In Bayern gab es einmal 35 Rinderrassen, heute existieren davon noch fünf!“, verdeutlicht Tierpflegerin und Bereichsleiterin Anja Waldinger den extremen Rückgang an Nutztierarten. Früher war jede dieser Rassen ideal auf das jeweilige Klima und die Geographie angepasst und wurde meist gleichzeitig als Arbeitstier und zur Milch- und Fleischherstellung gehalten. Diese vielfältigen und robusten Alleskönner sind heute nahezu vollständig durch Rassen verdrängt worden, die auf die Milch- oder auf die Fleischproduktion optimiert wurden. Damit gehen wichtige Eigenschaften und Fähigkeiten der Tiere, das genetische Erbe und ein echtes Kulturgut unwiederbringlich verloren.

Die Elefanten-Damen testen ihr neues Zuhause

Nachts hatten die Münchner Dickhäuter schon ein paar Mal dort geschlafen, aber am 3. August 2016 war es erstmals soweit: Temi, Mangala, Panang und Steffi durften das komplett sanierte Elefantenhaus erkunden.  

Elefanten im neurenovierten Elefantenhaus

Die Innenarbeiten am Elefantenhaus sind fast fertig, aber wegen der vielen und sehr starken Regenfälle in den letzten Wochen haben sich die Arbeiten auf der Außenanlage verzögert, die Eröffnung wird voraussichtlich erst Ende Oktober stattfinden.

Elefanten-Kühe können sich in aller Ruhe eingewöhnen

 „Wir lassen den Tieren die Zeit, die sie zur Eingewöhnung benötigen. Sie können absolut freiwillig das Haus betreten und wieder verlassen“, erläutert Elefanten-Tierpfleger Andreas Fries den Eingewöhnungsprozess. In den ersten Tagen wurden die Tiere von den Tierpflegern Tag und Nacht betreut und beobachtet. „Alles verlief soweit reibungslos, die Tiere wirken sehr entspannt“, so Andreas Fries weiter.

Elefant Gajendra kommt zurück nach München

Elefantenbulle Gajendra war wegen der Umbaumaßnahmen 2011 nach Leipzig ausquartiert worden. Nachdem sich die Baumaßnahmen so verzögert hatten, fand er ab 2013 in den Hamburger Tierpark Hagenbeck vorübergehend eine  neue Bleibe. Wenn die Elefantendamen das neue Haus endgültig bezogen haben und der Außenbereich fertig ist, wird der mittlerweile 23-jährige Bulle nach Hellabrunn zurückkommen. Das wird voraussichtlich noch 2016 so weit sein. 

Quelle: Tierpark Hellabrunn

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