16. Juli ist Weltschlangentag!

Zum Weltschlangentag am 16. Juli hat sich die Auffangstation für Reptilien, München e. V. zu unseren heimischen Schlangen geäußert, die leider fast niemand mehr kenne. So erscheine eine unvermittelt in freier Natur vor uns am Boden kriechende Ringelnatter vielen Menschen oft schon als gefährliches, zweifelsohne tropisches und giftiges Monstrum. Die Auffangstation hat deshalb die Kampagne „Keine Angst vor heimischen Schlangen“ ins Leben gerufen.

16. Juli 2018 Für die Kampagne hat die Reptilienauffangstation auf ihrer Internetseite unter www.reptilienauffangstation.de/ueber-uns/unsere-kampagnen/keine-angst-vor-heimischen-schlangen einen ganz einfachen Bestimmungsschlüssel für jedermann zugänglich gemacht. „Denn in den Schulen mangelt es an gezieltem Unterricht. Dort könnte man kleine Menschen noch für die Natur und ihren unersetzbaren Wert begeistern und Wissen schaffen, das Tiere schützt und uns als Erwachsenen heute fehlt“, betont Dr. Markus Baur.

Die heimischen Schlangenarten kennenlernen

Bald ist wieder Sommerloch-Zeit, die Zeit im Jahr, zu der aus allen Löchern gefährliche Schlangen und schuppige Monster zu kriechen scheinen, vor denen sich viele Menschen gruseln. Denn das Unbekannte macht Angst, lässt uns schaudern und verunsichert den unkundigen Betrachter. Deshalb nutzt die Reptilienauffangstation die Gelegenheit und füllt das nahende Sommerloch mit dem Wissen um Existenz und Bedürftigkeit unserer heimischen Schlangen, die in der modernen und städtischen Welt so sehr in Bedrängnis geraten sind.

Ringelnatter

Im Artikel So erkennen Sie eine Ringelnatter hat die Reptilienauffangstation erläutert, wie man die Frage "Ist es nun eine Ringelnatter oder ein gefährlicher Exot?" klären kann.  

Wie können wir „unseren“ Schlangen beim Überleben helfen?

Der Station liegt dabei am Herzen, die wenigen intakten Lebensräume von Kreuzotter, Schling-, Ringel- und Würfelnatter erhalten und schützen zu helfen. Hierzu versucht sie recht einfache Maßnahmen publik zu machen, die den Tieren beim Überleben behilflich sein können. „Das geht vom Holzstoß bis zum Komposthaufen im eigenen Garten oder als sinnvolle Maßnahme am S-Bahn-Gleis oder bei der Bahn“, sagt Stationsleiter Dr. Markus Baur, der für den Spätsommer ein Sonderheft der vereinseigenen Zeitschrift zum Thema vorbereitet hat. „Jede Hausverwaltung in München könnte so viel Wertvolles hierzu beitragen“, meint er und verweist auf Beispiele am Flaucher, im Botanischen Garten, dem Tierpark oder dem Westpark, die zeigen, wie gut menschliche Erholung und tatkräftiger Naturschutz Hand in Hand gehen können.

Quelle: Auffangstation für Reptilien, München e. V.  - www.reptilienauffangstation.de

 

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