Die neue Eisbären-Mädelsgruppe in Hellabrunn

Vor gut zwei Wochen kamen die jungen Eisbärinnen Nanook und Nanuq in München an. Nachdem ihre Zusammenführung problemlos geklappt hatte, kam jetzt der nächste Schritt – das Treffen mit der „alteingesessenen“ Giovanna. Das Ergebnis ist eine Dreier-WG mit großzügigem Platzangebot.

München, 16.10.2020 Zwölf Tage – seit der taggleichen Ankunft der beiden Neuzugänge Anfang Oktober – hat die stufenweise Eingewöhnung der neuen Eisbären-Wohngemeinschaft im Münchner Tierpark gedauert und verlief insgesamt sehr harmonisch: Zunächst erkundeten die zwei neuen Eisbärinnen die Felsenanlage in der Hellabrunner Polarwelt getrennt voneinander. Die jeweilig andere Jungbärin konnte dabei von der anderen Seite des sogenannten Schmuse-Gitters zusehen. Beim gegenseitigen Beschnüffeln und den sanften Berührungen mit der Schnauze durch die Stäbe vermittelten beide einen solch entspannten Eindruck, dass sie bereits wenige Tage nach ihrem Eintreffen zusammengeführt werden konnten.

Die zwei Neuen sind schon beste Freundinnen

Anfangs noch etwas schüchtern, wagte die jüngere, fast dreijährige Eisbärin Nanook, die in ihrem Geburtszoo – der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen – den Spitznamen „Nookie“ bekommen hat, den ersten Schritt und forderte die bald vier Jahre alte Eisbärin aus Frankreich zuerst zum Spielen auf. Tags darauf waren die beiden bereits ein Herz und eine Seele und sind seither praktisch nur noch als lebhaftes Doppelpack an Land und im Wasser unterwegs. Eine Woche nach ihrem Eintreffen erkundeten sie die Tundra-Anlage in Hellabrunn bereits gemeinsam.

Nanook und Nuna einträchtig nebeneinander

Nanuq heißt jetzt Nuna

„Da beide Neuzugänge phonetisch denselben Namen tragen, wenn auch in unterschiedlicher Schreibweise, hat die Eisbärin aus Frankreich von ihrem Tierpaten nun einen neuen Hellabrunner Hausnamen erhalten. Sie wird im Münchner Tierpark fortan mit dem Namen ‚Nuna‘ gerufen“, verkündet Tierparkdirektor Rasem Baban.

Goivanna hat nichts gegen die beiden Neuzugänge

Im Rahmen der schrittweisen Eingewöhnung lernten Nuna und Nookie am vergangenen Montag ebenfalls ihre neue Mitbewohnerin, die erwachsene Eisbärin Giovanna, kennen. Die Zusammenführung der drei wurde durchaus mit Spannung erwartet. Gegenüber ihrer dreijährigen Tochter Quintana, die Hellabrunn im Juli verlassen hat, hatte sich Giovanna zuletzt ablehnend verhalten. Der Grund hierfür: Die fast ausgewachsene, junge Eisbären-Dame hatte immer noch versucht, bei ihrer Mutter zu trinken: eine Unannehmlichkeit, die bei den Neuzugängen nicht mehr zu erwarten ist.

Eisbär Giovanna liegt entspannt in der Anlage in Hellabrunn

„Der Vorteil einer reinen Weibchen-Haltung ist, dass wir den Tundra- und Felsenteil der Eisbären-Anlage nun nicht mehr zeitweise abtrennen müssen, da das Zusammenleben in einer reinen Weibchen-Haltung in der Regel sehr gut funktioniert. Die Eisbärinnen können so entscheiden, in welchem Teil der Anlage sie sich gerade aufhalten möchten“, so Beatrix Köhler, Leiterin der Zoologischen Abteilung und Kuratorin für Eisbären.

Quelle: Tierpark Hellabrunn

 

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