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Besonderheiten des Golden Retrievers: ein Charakter- und Wesensprofil

Noch immer zählt der Golden Retriever zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland - weil er sich für Singles, Paare und Familien gleichermaßen als treuer Begleiter auf vier Pfoten eignet. Ihre Popularität verdankt die umgängliche Hunderasse auch der Popularität in Film und Fernsehen in den 90er-Jahren: Aber im Golden Retriever steckt noch mehr!

DA direkt, Partner von Tierportal München, beschreibt den sympathischen Vierbeiner. Durch seine freundliche, intelligente und verspielte Natur zählt der Golden Retriever zu den beliebtesten Hunderassen weltweit.

Das Wesen des Golden Retrievers - sogar für erstmalige Hundehalter gut geeignet

Golden Retriever sind typischerweise fröhliche und lebhafte Hunde, die selbst herausfordernde Alltagssituationen souverän meistern. Sein ausgeglichenes Temperament ist für Hundehalter-Neulinge ebenso wie für Kinder ein großer Vorteil: Weder zeigen sich Golden Retriever lethargisch und faul, noch werden sie schnell nervös oder hektisch.
Gehorsam und leicht zu führen, sind die schönen Hunde schnell ganz auf ihre Halter eingestellt und nehmen gern an deren täglichen Leben teil. Ein "Menschenrudel", wie in größeren Familien, macht ihnen normalerweise ebenfalls wenig aus. 

Weil sie außerdem relativ aktive Hunde sind, die gern spielen und an den Unternehmungen ihrer Menschen teilnehmen, lohnt sich bei den sonst robust wirkenden Hunden durchaus auch eine Golden Retriever Krankenversicherung - denn sporadische Verletzungen können bei den relativ schweren und großen Hunden durchaus kostspielig werden. Nicht geeignet sind sie übrigens als Wachhunde, denn obgleich sie ihre Menschen lieben, ist ihr Schutztrieb nicht sonderlich ausgeprägt.

Gut zu wissen: Mit Katzen vertragen sie sich normalerweise sehr gut, da sie sich auch diesen problemlos unterordnen - was den Samtpfoten wiederum sehr gut gefällt.

Ein Freund und Helfer in allen Lebenslagen

Golden Retriever können "beste Freunde" sein. Sie stehen ihren Menschen in allen Lebenslagen zur Seite und sind sehr gut trainierbar - weshalb sie auch häufig als Assistenz- und Behindertenbegleithunde, sowie als Rettungs-, Sprengstoff- und Rauschgiftsuchhunde ausgebildet werden. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von zehn bis zwölf Jahren stehen sie ihrem Menschen nicht ewig zur Seite, aber sie können ein Kinderleben über viele Jahre bereichern.
Die individuelle Lebenserwartung ist immer maßgeblich von der Zuchtqualität abhängig!

Obwohl Golden Retriever leichtführig sind, müssen sie eine Ausbildung durchlaufen - denn der inhärente Jagdtrieb der Rasse aus Großbritannien ist ursprünglich sehr stark ausgeprägt und im Alltag nicht unbedingt hilfreich. Traditionell wurde die Rasse für die Phase "nach dem Schuss" ausgebildet und gezüchtet: Golden Retriever brachten also mit leichtem Biss das erlegte Tier zum Jäger, das der zuvor geschossen hatte. Eine gründliche Ausbildung, die diesen angeboren Jagdtrieb in gesundem Maß zähmt, verhindert genau das - und stellt sicher, dass sich der Golden Retriever beim nächsten Ausflug zum See nicht direkt auf Enten oder Vögel stürzt.

Wasser lieben Golden Retriever übrigens - über einen Ausflug zum See (oder einen Bach ohne große Strömung) freuen sich die Hunde, die laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen mittlerweile die fünftbeliebteste Rasse in Deutschland sind, quasi immer.

Golden Retriever sind tolle, sympathische und umgängliche (Familien-)Hunde - benötigen aber einen aktiven Lifestyle

Faul auf der Haut liegen ist für Golden Retriever als ursprüngliche Jagdhunde nicht ideal - ihre neuen Besitzer sollten also schon regelmäßig mit ihnen toben und spielen. Beim Urlaub können sie normalerweise problemlos dabei sein – am besten, wenn sie zuvor ihre Ausbildung gegen den omnipräsenten Jagdtrieb erfolgreich durchliefen!