Kastration von Katzen

Frühlingsgefühle: ja – Katzenschwemme: nein
Tierheime sehen dem Frühjahr bang entgegen: Wenn sich liebeshungrige Katzen vermehren, haben sie alle Hände voll zu tun. Es sind einfach zu viele Katzenbabys, die im Tierheim landen. Da hilft nur eines: Kastration.

Katze MaunzerleKatzen bekommen Nachwuchs: „Das ist doch das Natürlichste der Welt“, denken viele. Doch es ist längst zu einer Aufgabe des Tierschutzes geworden. Die rund vier Nachkommen pro Wurf überfordern häufig die Katzenbesitzer, hinzu kommen ausgesetzte oder herrenlose Tiere, die sich bis zu dreimal im Jahr vermehren. So landen immer mehr Samtpfoten auf der Straße, leiden an Hunger, Krankheiten oder Verletzungen. Und sie produzieren weiter Nachwuchs ...

Den Helfern des Tierschutzes gehen die Mittel und die Hände aus.

Kastration hilft

Wer seine Katze kastriert, ist vor bösen Überraschungen bei seiner Katzendame sicher beziehungsweise sorgt bei seinem Kater dafür, dass er beim Freigang keine Nachkommen zeugen kann.            

Was passiert bei der Kastration?

Der routinemäßige Eingriff geschieht unter Vollnarkose und dauert je nach Geschlecht zwischen 15 und 30 Minuten bis zu einer Stunde. Einem Kater werden dabei die Hoden entfernt, einer Kätzin die Eierstöcke. So können die Tiere keine weiteren Keimzellen mehr produzieren und sind unfruchtbar.         

Welches sind die Folgen einer Kastration?

Unter normalen hormonellen Bedingungen wird ein fortpflanzungsbereiter Kater sein Revier vergrößern, gegen Konkurrenten verteidigen und markieren. Er setzt sich dabei mehr Gefahren aus und wird aggressiver. Eine Kätzin wird von ihrer Rolligkeit oft übermannt, frisst kaum noch. Wird sie nicht gedeckt, kann das organische Erkrankungen nach sich ziehen.
Manche Wohnungskatzen sind mangels jahreszeitlicher Eindrücke dauerrollig. Nach der Kastration stellen sich die hormonellen Abläufe im Körper der Tiere um. Der Geschlechtstrieb und das damit einhergehende typische Verhalten verändern sich. Kätzinnen werden nicht mehr rollig, sind ausgeglichener und oft anhänglicher. Kater streunen weniger umher und setzen seltener Duftmarkierungen. Die Tiere sind also insgesamt ruhiger. Sie verbrauchen weniger Energie und können daher leicht an Gewicht zunehmen.

Unser Tipp: Haben Sie Ihr Tier kastrieren lassen, passen Sie die Futtergabe seinem niedrigeren Energiebedarf an!

Ab wann ist eine Kastration möglich?

Der richtige Zeitpunkt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Kätzinnen sind mit sechs bis neun Monaten geschlechtsreif, Kater mit acht bis zehn Monaten. Spätestens dann sollte die Kastration erfolgen. Bei Herbstkätzchen tritt die Geschlechtsreife jeweils früher ein. Manche Tierärzte bevorzugen es, Katzen schon davor zu kastrieren, etwa mit vier bis sechs Monaten.
Unser Tipp: Fragen Sie rechtzeitig Ihren Tierarzt, wenn Sie unsicher sind. Übrigens ist es sinnvoll, Ihre Katze unter der Vollnarkose gleichzeitig chippen zu lassen!

Quelle: Fressnapf Tiernahrungs GmbH

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