So starten Meerschweinchen gesund in den Frühling

Bei den Meerschweinchen, egal ob Stubenhocker oder hartgesottene, ganzjährige Außengehege-Bewohner, gilt: Die richtige Ernährung für einen gesunden Start in den Frühling ist wichtig. Deswegen sollte man jetzt mehr Vitamin-C-haltiges Obst und Gemüse füttern, aber immer nur in kleinen Portionen.

Vitamin C aus Obst und Gemüse

„Zentral ist die ausreichende Versorgung mit Vitamin C, da Meerschweinchen dieses Vitamin nicht selbst bilden können“, sagt Esther Schmidt, Autorin zahlreicher Kaninchen- und Meerschweinchenratgeber. Gerade in den Wintermonaten kommt es immer wieder zu Vitamin-C-Mangel bei den kleinen Nagern. „Das schwächt das Immunsystem und kann ernste Folgen haben“, so Schmidt. Daher gehören Vitamin C-Bomben wie Paprika, Kiwi, Brokkoli, Hagebutten, getrocknete Brennnesseln und Petersilie immer auf den Speiseplan. „Dabei sollte das Obst und Gemüse immer in kleinen Portionen angeboten werden“, so die Expertin. „Es sollte frisch und knackig sein und vor dem Verfüttern gründlich gewaschen werden, um Schadstoffe zu beseitigen.“

„Zimmer-Meerschweinchen“ brauchen langsame Gewöhnung ans Grünfutter

„Meerschweinchen, die das ganze Jahr draußen leben, können so viel Grünfutter aufnehmen, wie sie mögen. Stubenhocker, die nur stundenweise in den Garten dürfen, müssen vor dem ersten Freigang mit kleinen Portionen an das Grünfutter gewöhnt werden. Sonst überfuttern sich die kleinen Nimmersatte bei all dem Überfluss und bekommen Verdauungsprobleme“, so die Expertin. Daher: Eine Handvoll Grün ist für ein Meerschweinchen völlig ausreichend. „Das können zum Beispiel täglich einige Blätter Löwenzahn, Giersch oder Wegerich sein.“ Meerschweinchen benötigen täglich etwa 30 bis 35 Gramm Futter aus verschiedenen Samen, Früchten und Gemüsesorten. Die Fertignahrung aus dem Handel enthält alle wichtigen Nährstoffe.

Mädchen füttert Meerschweinchen mit Grünfutter

Wichtig: Abwechslung im Speiseplan

Meerschweinchen müssen aber nicht nur im Frühling, sondern das ganze Jahr über gesund und abwechslungsreich gefüttert werden. Dazu gehören hochwertiges Heu, Grünfutter, Frischfutter, Kräuter aus dem Fachhandel und natürlich täglich frisches Wasser. „Vorsicht geboten ist bei Hartkohlsorten, wie Rot-, Weiß- und Rosenkohl, da sie stark blähen. Es spricht aber nichts gegen Brokkoli“, so Schmidt. Auch gesundes Nagematerial wie beispielsweise Zweige von Apfel-, Birnbaum und Haselnuss samt Blüten sind wichtig für die Gesundheit der Tiere.

Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e. V.

 

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