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Feuerwehr im Tierrettungseinsatz

Am letzten Freitag musste die Münchner Feuerwehr gleich zweimal zu einer Tierrettung ausrücken. Am Nachmittag war es ein riesiger Bienenschwarm in Bogenhausen, am Abend ein verirrter Schwan in Sendling, der die Hilfe der Feuerwehr benötigte. 

München, 24. Mai 2024 – In der Bogenhausener Zaubzerstraße war ein Kleinalarmfahrzeug und eine Drehleiter alarmiert worden, weil ein riesiger Bienenschwarm sich in einen Baum verirrt hatte.
Ein kleiner Junge erwartete die Einsatzkräfte und zeigte ihnen den Bienenschwarm in fünf Metern Höhe. Um die Bienen im Baum erreichen zu können, wurde eine Drehleiter hinzualarmiert. Der Ast, an dem die Bienen hingen, musste abgesägt werden.

Für den riesigen Bienenschwarm im Baum in Bogenhausen wurden zwei Transportkisten benötigt

Unter den Augen zahlreicher großer und kleiner Zuschauer wurden die Bienen vom Baum geholt. Da der Bienenschwarm so groß war, reichte eine Transportkiste nicht aus und es wurde eine zweite Kiste bereitgestellt. Diese verblieb noch einige Zeit an der Einsatzstelle, damit die Nachzügler den Anschluss nicht verpassten. Von unserem kleinen Einweiser wurde noch ein Hinweisschild geschrieben, das Passanten auf die Bienen hinweisen sollte.

Die zweite Tierrettung ereignete sich in der Boschetsrieder Straße in Sendling. Am frühen Abend wurde ein Schwan auf dem Parkplatz einer Autovermietung gesichtet und die Feuerwehr alarmiert. Trotz "Starthilfe" und gutem Zureden durch die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges wollte der Schwan den Parkplatz aber nicht verlassen. Offensichtlich fühlte er sich in dieser für ihn ungeeigneten Umgebung wohl. Um eine Gefährdung für den Verkehr und den Schwan auszuschließen, entschieden die Einsatzkräfte, den durchaus sehr großen Schwan umzusiedeln. Ohne größere Gegenwehr ließ sich der Wasservogel einfangen.

Der riesige Schwan in den Händen eines Feuerwehrmannes

An der Floßlände konnte der Schwan dann in die Freiheit entlassen werden. Warum der Schwan auf dem Parkplatz gelandet war, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Quelle: Berufsfeuerwehr München