Am Donnerstag brachte sich ein Hund in größte Gefahr, als er beim Isarwehr in Oberföhring einer Taube nachjagte. Er landete in der kalten Isar und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft ans Ufer retten.
München, 13.03.2026 – Die Besitzerin war mit ihrem Vierbeiner im Bereich des Oberföhringer Isarwehrs unterwegs, als der Hund sich losriss und die Verfolgung einer Taube aufnahm. An der Brüstung der Wehranlage angekommen, folgte der schwarze Weimaraner seinen Instinkten und sprang der Taube mutig hinterher. Der Flug endete zirka sechs Meter tiefer im kühlen Nass - ohne Taube. Entsetzt über sein Scheitern und die Konfrontation mit der etwa acht Grad kalten Isar rettete sich der Hund auf einen Vorsprung des Isarwehrs. Die besorgte Besitzerin konnte durch Passanten davon abgehalten werden, ihren treuen Begleiter selbst durch einen Sprung ins Wasser zu retten.
Die Feuerwehr kam mit Strömungsretter
Die hinzugerufene Feuerwehr setzte speziell ausgebildete Strömungsretter ein. An einer Leine gesichert schwamm ein Feuerwehrtaucher zu dem verängstigten Vierbeiner. Nach einer kurzen Kennenlernphase auf dem Vorsprung des Wehrs traten Retter und Tier die Schwimmstrecke zurück ans Festland an. Dort konnte der Hund in die freudigen Arme seiner Besitzerin übergeben worden.
Glücklicherweise wurde beim Einsatz niemand verletzt – und man hofft dies auch von der Taube.

Quelle: Feuerwehr München
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